Flagge

Dresden, 2019, Baumwolle, Künstlerin »UTA Frauenrat e.V.«

Kurden und Kurdinnen haben kein eigenes Land. Sie leben in der Türkei, in Syrien, im Irak und auch in Deutschland. In der Region Rojava leben Kurden und Kurdinnen seit 2012. Sie leben hier selbstbestimmt. Sie haben eigene Regeln: Frauen und Männer haben gleiche Rechte. Sie achten auf die Umwelt. Und es gibt eine direkte Demokratie. Das heißt: Entscheidungen treffen nicht Politiker und Politikerinnen, sondern die Menschen in Rojava.

Die Region Rojava liegt in der Türkei. Die Türkei hat Streit mit den Kurden und Kurdinnen. Die türkische Regierung will den Kurden und Kurdinnen kein eigenes Land geben. Deswegen kommt es immer wieder zu Gewalt und Krieg. Viele Kurden und Kurdinnen sind im Gefängnis. Auch Menschen, die Rojava unterstützen. 

Die türkische Regierung verbietet auch kurdische Kultur, Kunst und Symbole. 2019 wurde ein wichtiger kurdischer Buch-Verlag verboten. Auch Flaggen wie auf dem Bild sind in der Türkei verboten. Aber auch in anderen Ländern. Zum Beispiel in Deutschland. Deutschland unterstützt die Türkei. 

Die Flagge ist vom kurdischen Verein UTA Frauenrat e.V.. Sie unterstützen kurdische Kunst und Kultur in Deutschland. Sie haben deshalb oft Probleme. Zum Beispiel: Sie dürfen nicht gemein-nützig sein. Das heißt, sie dürfen keine Spenden bekommen.